Vfl Senden II – BWA II 1:3 (0:0)

 Montag, 9. April 2018

Hach, was könnte man nicht alles für nice Wortspiele in diesen Spielbericht einbauen. Wie Senden uns nach Hause senden wollte, wie wir stattdessen die Sendener Hoffnungen auf einen Auftstiegsplatz vorerst be(s)enden mussten. Wie wir nach Abpfiff am (S)ende unserer Kräfte waren. Aber Goethe hat ja bereits 1774 gesagt, dass Wortspiele „lame as fuck“ sind (Originalzitat aus „Die Leiden des jungen Werthers). Fangen wir also gar nicht erst mit an und konzentrieren uns stattdessen auf einen vor Swag und Informationsgehalt überquellenden Spielbericht, der aufarbeitet, was am gestrigen Sonntag geschehen ist.

Bereits um 10 Uhr trafen sich die Amas, um gemeinsam zu frühstücken und sich mental und mannschaftlich schon mal auf das Spitzenspiel im trostlosen Münsteraner Umland vorzubereiten. Gut gestärkt von Brötchen mit Nutella und Äpfeln, das wir hiermit als neues Trendfood deklarieren und uns sicher sind, dass es an die Stelle von Hummus, Falafel und dem ganzen anderen Bumms tritt, der so in den Hipsterszenen dieser Welt verkostet wird, fuhr die Kolonne gegen 11:15 Uhr an der Bonhoefferstraße ab.

Coach Gruber vertraute der folgenden Startelf: Kalle – Dome, Jakob, Mark, Walle – Gökhi, Robin, Marius, Daniel, Juli – Jonas Gerber.

Bereits nach 5 Minuten setzte Marius eine erste Duftmarke, als er nach einem Solo im Mittelfeld aus 20 Metern abschloss und der Keeper den Schuss noch gerade so über die Latte lenken konnte. Nach einigen ungefährlichen Versuchen und viel Rumgeplänkel im Mittelfeld hatte JG17 nach gut 30 Minuten die Chance, als er alleine auf den Torwart zulief, den Ball aber nicht im Tor unterbringen konnte.

In der Halbzeit erinnerte man sich vor allem an seine Stärken und wollte noch mehr Kontrolle im Mittefeld kriegen. Gesagt getan. Kurz nach Wiederanpfiff bekam Marius den Ball im Mittelfeld und spielte Juli rechts in den Lauf, der den Ball in Richtung Strafraum trieb und dann scharf vors Tor brachte. Dort wartete Jonas Gerber, der den Ball nur hätte reinlegen müssen, aber das wäre zu einfach für die Amas, also erinnerte sich Jonas an seine Breakdancevergangenheit, performte einen Kneedrop und rutschte den Ball gewissermaßen ins Tor. 1:0. Scheißegal wie. Es entwickelte sich nun ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Senden konnten einen Freistoß aus guter Position nicht verwerten, aber auch BWA II ging mit seinen Chancen fahrlässig um. Erlösung gab es erst in Minute 85 als Robin seine letzten Kräfte zusammennahm und den Ball im Sendener Spielaufbau eroberte, in den Strafraum trieb und mustergültig auf Daniel legte, der den Ball zum 2:0 versenkte. Nur 2 Minuten später schickte Marius Simon lang, der sich durch die gegnerische Abwehr kurvte und wieder auf Daniel legte, der nach einigem Kuddelmuddel letztendlich den Doppelpack perfekt machte und auf 3:0 erhöhte. Dome schien derweil ein wenig langweilig zu sein, also schoss er mal eben sein erstes Tor für Aasee. Leider hatte er übersehen, dass nach der ersten Hälfte Seitenwechsel ist und es leider unser eigenes Tor war. (Kurze Anmerkung: ich schäme mich selbst für diesen Eigentorwitz, muss aber dringend auf Toilette und würde deshalb gerne zum Ende kommen, weswegen ich zu diesen erbärmlichen Humormitteln greife). Interessierte aber letztlich keinen mehr, denn kurz darauf war Schluss und die Amas konnten feiern. Ein paar Stunden später sickerte dann auch die Nachricht von der Niederlage Gremmendorfs durch, was natürlich diesen Fußballsonntag perfekt machte. Man hat jetzt einen deutlichen Vorsprung auf die Verfolger, den es zu halten und auszubauen gilt. Nächsten Sonntag geht es weiter mit dem Aasee-Derby gegen Mecklenbeck. Bussi, Tschau mit V und Forza BWA von euren Amas.

 

Team

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